Judo – der sanfte Weg. Eine japanische Kampfsportart.

Übungsleiter: Dennis Köhler

Trainingszeiten: Mittwochs, 19 Uhr
Trainingsort: Sporthalle an der Grundschule Elsfleth, Alte Straße 

Fragen/ Anmeldungen: info@elsflether-tb.de

(–> ab welchem Alter mit trainiert werden kann, muss wegen der späten Trainingszeiten zwischen Trainer und Eltern abgesprochen werden)

     

Unser Judotraining richtet sich an Kinder, Jugendliche (Mädchen und Jungen) und Erwachsene. Anfänger als auch Fortgeschrittene sind herzlich willkommen. 

Bei ausreichendem Interesse überlegen wir, eine Kinder Judo Trainingszeit einzurichten, die in den Nachtmittagsstunden liegt (14/15 Uhr)
Dafür bitte eine kurze Mail mit eurem Interesse an:  info@elsflether-tb.de

 

Was ist Judo?

„Judo zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Ob als Lebensphilosophie, Erziehungstechnik, Stütze in der Persönlichkeitsentwicklung oder reiner Selbstverteidigungskurs. Schnell ist klar: Judo ist mehr als Sport, denn das Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ hat für alle Bereiche Wert. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Judo eine der am weitesten verbreitesten Kampfsportarten der Welt ist und in über 150 Ländern ausgeübt wird.

Ziel ist es vor allem, den Gegner durch verschiedene Techniken auf den Boden zu werfen und anschließend dort zu halten, bis dieser aufgibt. Gleichzeitig werden aber auch bestimmte Fallübungen gelehrt, die für eine geringe Verletzungsgefahr sorgen. Denn im Mittelpunkt des Judo steht das gegenseitige Helfen und Unterstützen, weshalb die Schüler, auch „Judoka“ genannt, hauptsächlich miteinander trainieren. Das vermittelt Verantwortung und Rücksichtnahme und stärkt das Moralempfinden, das Selbstbewusstsein und schlussendlich die Persönlichkeit. Ein Grund mehr, sich den fernöstlichen Sport einmal genauer anzuschauen.“ (Quelle: https://www.lsb.nrw/medien/videos/judo/judo-einfuehrung). 

Kommt einfach vorbei. Wir freuen uns auf euch!

Mehr Infos gibt es hier: https://www.judobund.de/start/

 

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Ist Judo für Kinder geeignet?

Das schreibt die AOK über Judo für Kinder (Quelle: https://gesundheit.aok.de/bewegung/sport/judo.html)

Judo ist ein Kampfsport, der Körper und Geist schult, Selbstverteidigung lehrt und sehr gut für Kinder geeignet ist. Beim Judo geht es aber keineswegs um Schläge und Tritte.
Abrollen, greifen oder werfen – beim Judo können sich Ihre Kinder so richtig austoben. Geschafft, aber glücklich kommen sie vom Training, das den ganzen Körper fordert. Die Kontrolle über den eigenen Körper ist nur ein Beispiel für die vielen Herausforderungen beim Judo: Arme und Beine sind pausenlos in Bewegung – mal schnell, mal mit Kraft, und das in mehrere Richtungen gleichzeitig.

Während Ihr Nachwuchs versucht, das eigene Gleichgewicht zu halten, befördert er sein Gegenüber blitzschnell auf die Matte. So lernen Ihre Kinder Koordination und Konzentration und bewegen sich mit jeder Trainingseinheit geschickter. Gerade wegen der ausgewogenen Kombination aus Kraft, Ausdauer, Koordination und Geschicklichkeit empfehlen Ärzte Judo für Kinder ab fünf Jahren so oft als Sport.

„Judo“ ist Japanisch und heißt übersetzt „sanfter Weg“. Die beliebte Kampfsportart lehrt Werte wie Fairness und Respekt und beruht auf dem Grundprinzip „Siegen durch Nachgeben“. Heutzutage trainieren Sportlerinnen und Sportler in mehr als 150 Ländern der Welt Judo – sie sind die sogenannten Judoka.

Durch Judo fürs Leben lernen

Respekt, Ehrlichkeit und Fairness sind feste Bestandteile des Sports. Vor jedem Kampf verbeugen sich Judoka voreinander und bekennen sich zu den Werten des im 19. Jahrhundert entstandenen Sports. Echte Gegner hat Ihr Nachwuchs beim Judo nicht. Vielmehr stehen sich Kämpferinnen und Kämpfer auf der Judomatte als Partner gegenüber, die in einem fairen und geregelten Zweikampf ihr Können vergleichen.

Auch wenn Judo ein Kampfsport ist: Ihre Kinder lernen beim Training den respektvollen Umgang mit anderen Menschen. „Gewalt hilft nie“, so eine zentrale Lehre des Sports. Judo zeigt Ihren Kindern Möglichkeiten zur Lösung von Konflikten und Problemen auf, die auch in Schule oder Freizeit funktionieren. Hürden meistern sie dank des Sports selbstbewusster. Durch klare Regeln übt Ihr Nachwuchs Geduld und Disziplin.

Judo – kleines Regel-Einmaleins

Ziel des Wettkampfs ist es, den Partner mit Technik, Kraft und Tempo kontrolliert auf den Rücken zu werfen. Von einem „Ippon“ sprechen Judoka, wenn der Rücken des Partners die Matte nach einer Aktion vollständig berührt. Der Kampf ist damit zu Ende. Ein Ippon ist die bestmögliche Wertung – aber keineswegs die einzige Möglichkeit, zu punkten. Eine Faustregel für Anfänger: Je größer der Teil des gegnerischen Rückens ist, der den Boden berührt, desto mehr Punkte gibt es.

Judo-Techniken – drei Grundtypen

  • Wurftechniken: Judoka wenden Bein-, Fuß-, Hüft-, Hand- oder Armwürfe an, um den Partner vom Stand in die Bodenlage zu befördern und dadurch zu punkten. Die einzelnen Wurftechniken haben jeweils ein anderes Angriffsziel. Insgesamt lernen Ihre Kinder bis zu 67 Angriffsvarianten.
  • Falltechniken: Um sich nicht zu verletzen und in einer guten Ausgangsposition zu bleiben, lernen Judoka, gezielt zu fallen. In der Fallschule trainieren Ihre Kinder spezielle Falltechniken: seitwärts, rückwärts und vorwärts. Der Fall nach vorne ist auch als Judorolle bekannt.
  • Bodentechniken: Am Boden setzt Ihr Nachwuchs beim Judo vor allem Haltegriffe und Hebeltechniken ein. Ziel ist es auch hier, den Kampfpartner auf den Rücken zu drehen oder zum Aufgeben zu bringen“.

Hier noch ein kurzes Info-Video zu Judo:

Quelle: https://www.lsb.nrw/medien/videos/judo/judo-einfuehrung/